http://www.digitale-photographie.de/Default.asp 24.11.2017 01:20:56

Der Apochromat
Neben der Qualität bezüglich Ergonomie, Komfort und Mechanik bei Lupenbrillen, ist vorallem auch der entscheidende Teil - die Beschaffenheit und Qualität der Lupen (Okulare) von enormer Bedeutung!

Unser Anspruch ist es, alle diese Vorzüge zu einem Produkt verschmelzen zu lassen. Das Ergebnis: Die videns™ Titan Lupenbrille mit apochromatischen Binokularlupen; Handmade in Switzerland.
Mit der Entwicklung der High-Tech Präzisionsoptiken zu den videns™ Lupenbrillen wurde von Anfang an auf ein apochromatisches Linsensystem gesetzt.

Bei herkömmlichen Galilei Lupen werden die durchlaufenden Lichtstrahlen – abhängig von ihrer Wellenlänge – unterschiedlich von einer Linse gebrochen (Dispersion) und treffen somit nicht präzise auf demselben Punkt der Bildebene auf. Es entstehen Unschärfen, gepaart mit Farbsäumen. Der Farbfehler ist proportional zur Blendenöffnung.

Die Konstruktion der apochromatischen Linsensysteme beruht darauf, dass das Verhältnis von Brechungsindex und Dispersion in verschiedenen Materialien verschieden ist. Wäre dieses Verhältnis gleich, wie ursprünglich angenommen, gäbe es keine Möglichkeit, den Farbfehler von Linsensystemen auszugleichen.

Das Bild apochromatischer Lupen ist scharf über den gesamten Sichtbereich, klar - ohne optische Verzerrungen und ohne jegliche Farbveränderung. Bei herkömmlichen Galilei Lupen ist der Bildrand aufgrund der optischen Konstruktion immer unscharf. Farbfehler werden nicht korrigiert.

Sphärische Aberration: Strahlen haben je nach Durchstoßhöhe unterschiedliche Schnittweiten, heißt sie treffen nicht am selben Punkt auf, was Randunschärfe und Farbverzerrungen zur Folge hat.

Apochromatische Linsensysteme: Korrigierte sphärische Aberration; Kombination aus Sammel- und Zerstreuungslinsen, welche die Erscheinungen der sphärischen Aberration korrigieren und keinerlei Farbverzerrungen aufweisen. Das Bild ist in allen Bereichen des Sehfeldes gleichmäßig scharf und homogen hell.